DAT- diminishing abrasives technology Polituren

DAT-Polituren bestehen aus primären und sekundären Schleifkörpern.

Wir können uns die Polierkörper wie ein Zuckerwürfel vorstellen. Zu Beginn der Politur arbeiten wir mit großen Schleifkörpern, die einen hohen Abtrag haben. Während des Polieren zerlegen sich die großen Schleifmittel zu den feinen, sekundären Polierkörpern. Somit starten wir mit hoher Abtragsleistung, die sich zunehmend vermindert.

 Ein häufig verwendeter Wirkstoff ist Aluminiumoxid. 

Dieser Stoff verhält sich eben beim Polieren wir ein Zuckerwürfel, der zerrieben wird. Erst sind die Schleifpartikel sehr groß und zerfallen dann in feine Teile. So wird das Polierergebnis bereits innerhalb einer Polierstufe verfeinert. Daher ist es wichtig, alle Polituren so lange zu fahren, bis sie leicht milchig-durchsichtig werden( vorausgesetzt es wurde nicht zu viel Politur aufgetragen). Für eine bessere Gleitfähigkeit, kann ein unbenutztes Pad vor der ersten Politur, nach Aufträgen der 4-5 erbsengroßen Kleckse, mit einem Spritzer dest. Wasser benetzt werden.
 
Weiterhin ist es wichtig, Polierschwämme möglichst oft zu tauschen. Da sich die Schwämme mit Polituren und Lack zusetzen, kommt es bei längerem Gebrauch zu ungleichmäßigem Abtrag- dadurch entstehen vermehrt Hologramme. Der Wechsel des Pads nach jedem Bauteil kann ein mühsames Entfernen von Hologramme erheblich vermindern.

Vorteile:

- Einstufige Polituren sind selbst mit Schleifpasten möglich (z.B. Menzerna Heavy Cut Compound 400 )

- Polierspuren werden vermindert

- Zeitersparnis

- Weniger Polierdurchgänge nötig

- Die Politur lässt erkennen, wann sie "durchpoliert", also bereit zum Abnehmen ist (wird durchsichtig)

 

Nachteile:

- Beim Abwischen nicht durchpolierter Politur können Kratzer und Swirls entstehen

- Höhere Staubentwicklung als bei konstanten Polierkörpern

- Bei viel benötigter Abtragsleistung können mehrere Durchgänge nötig werden, da die Schleifwirkung abnimmt

 

Beispiele für DAT-Polituren findest du unten.